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Breitbandanschlüsse für die Kommunen Gundelsheim, Neudenau und Offenau

Bei der Unterzeichnung des Vertrags mit der Telekom, (vorne v. l.) Michael Folk, Heike Schokatz, Manfred Hebeiß,

(hinten v. l.) Joachim Otto, Volker Ackermann (beide Telekom), Harald Heinze (tktVivax), Peter Schmitt, Christoph Hamberger

 

 

Den entscheidenden Schritt weiter am Ziel der besseren Breitband-versorgung ihrer Bürger sind jetzt die Kommunen Gundelsheim, Neu-denau und Offenau. Durch die Unterschrift unter den Vertrag mit der Telekom wurde die letzte Hürde genommen.
Ab 2021 können damit rund 1.650 Haushalte mit einem Tempo bis zu 250 Mbit pro Sekunde im Internet surfen. 155 Gewerbebetriebe haben dann die Möglichkeit, einen Glasfaseranschluss mit bis zu 1 Gigabit/s zu bekommen, den nun auch alle Schulen erhalten.Unter der Federführung von Christoph Hamberger, Bauamtsleiter in Neudenau, seinem Gundelsheimer Kollegen Peter Schmitt sowie Hauptamtsleiter Holger Leister aus Offenau haben die Kommu-nen sich 2017 zusammengeschlossen. Durch ein gemeinsames Vorgehen versuchte man mehr Gehör bei der Antragstellung und Ausführung zu erreichen. Die Firma tkt-Vivax fungierte als Berater durch die Vielzahl der möglichen Förderprogramme. Die reduzieren nun die Eigenanteile der Kommunen auf insgesamt 320.362 Euro. Nach etlichen juristischen Hürden konnten die Telekom-Vertreter Volker Ackermann und Joachim Otto jetzt den Bürgermeistern Heike Schokatz, Manfred Hebeiß und Michael Folk die unterschriftsreifen Verträge präsentieren.

Jetzt geht die Telekom in die Feinplanung und beauftragt dann Tiefbauunternehmen mit dem Ausbau. Zunächst sollen die Gewer-bebetriebe in den Genuss eines Glasfaseranschlusses kommen. Möglicherweise parallel dazu werden in Frühjahr 2020 die ersten Hausanschlüsse gelegt. Maximal gefördert wird aktuell immer der Anschluss bis in den Keller, es besteht aber keine Verpflichtung zu einem Vertrag.

 

Ersterscheinung: Gundelsheimer Nachrichten, 22. August 2019