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Spatenstich zum Glasfaserausbau in Bretzfeld

887 Privathaushalte sowie 214 Betriebe sollen bis 2023 an das neue Glasfasernetz in Bretzfeld angeschlossen werden. Verlegt werden dabei mehr als 300 Kilometer Glasfaser. Der offizielle Spatenstich dazu erfolgte am 14. April im Gewerbegebiet Schwabbach. Mit Hilfe von den Breitbandspezialisten von tktVivax, die die Stadt seit 2016 bei der Vorplanung unterstützen, konnte die Förderung des Breitbandausbaus im Verlauf deutlich optimiert werden. Sollten ursprünglich lediglich knapp 60 Prozent über die Fördertöpfe des Landes Baden-Württemberg finanziert werden, sind es nun über die „Weiße Flecken"-Förderung von Bund und Land insgesamt 90 Prozent. „Der Breitbandausbau ist mitunter ein zähes Geschäft, doch mit tatkräftiger Unterstützung von tktVivax können wir jetzt endlich loslegen", zeigt sich der Bretzfelder Bürgermeister Martin Piott zufrieden mit dem Erreichten.

 

#Insgesamt liegt das Investitionsvolumen für den Breitbandausbau in Bretzfeld bei rund 9,8 Millionen Euro, wobei hier zunächst nur die sogenannten „weißen Flecken" berücksichtigt sind. Im nächsten Schritt sollen nun auch die „grauen Flecken" erschlossen werde, entsprechende Förderprogramme sind bereits angekündigt. Auch hier will die Stadt Bretzfeld weiter auf die Breitband-Expertise von tktVivax setzen. Die Nachfrage insbesondere bei den Unternehmen ist groß. So haben bereits mehr als 60 Prozent der Betriebe ihr Interesse an einem Breitbandanschluss bekundet. Die Zielmarke liegt bei 99 Prozent.

 

Bretzfeld, das „Tor zum Hohenloher Land", liegt im Hohenlohekreis im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs. Die Gemeinde hat 12.600 Einwohner und gehört zur Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, die für den Breitbandausbau mit Unterstützung von tktVivax ein Gigabit-Kompetenzzentrum aufgebaut hat. Weitere Projektpartner beim Bretzfelder Glasfaser Projekt sind die NetCom BW, die Netze BW sowie atene Kom.

In der Mitte (5.v.l.) Bürgermeister Martin Piotr, links daneben Rainer Wannenmacher, tktVivax